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Messe Berlin
Smart Country Convention
13. – 15. Okt. 2026

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Ein Jahr BMDS: Zwischen Aufbruch und Umsetzung

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung feiert den 1. Geburtstag: wichtige Projekte sind gestartet. Jetzt kommt es darauf an, die Digitalisierung spürbar voranzubringen.

Bundesdigitalminister Dr. Karsten Wildberger trägt weißen Hemdkragen und schwarzen Anzug in einem hellen Flur mit großen Fenstern

Seit einem Jahr steht Dr. Karsten Wildberger an der Spitze des Bundesministeriums fürs Digitales und Staatsmodernisierung. Foto: BMDS/Woithe

Mit der Gründung des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) im Mai 2025 hat Deutschland einen lange überfälligen Schritt gemacht. Zum ersten Mal wird die deutsche Digitalpolitik zentral gesteuert, strategisch gebündelt und auf höchster politischer Ebene vertreten. Nach einem Jahr zeigt sich: Das Fundament ist gelegt, der Aufbruch ist gelungen, die Wirkung im Alltag der Bürgerinnen und Bürger muss sich nun zeigen.

Historischer Neustart mit spürbarer Wirkung

Die digitalpolitischen Zuständigkeiten in einem eigenen Ministerium zu bündeln, ist mehr als eine organisatorische Reform. Sie hat die Sichtbarkeit und Relevanz digitaler Themen deutlich erhöht. Ein Digitalminister am Kabinettstisch, ein eigener Haushalt und klare Verantwortlichkeiten sorgen dafür, dass Digitalisierung endlich die politische Aufmerksamkeit erhält, die sie braucht, meint Sophie Vogt-Hohenlinde, Politikexpertin des Digitalverband Bitkom.

Auch auf europäischer Ebene zeigen sich erste Effekte: Deutschland tritt bei Digitalregulierung geschlossener auf und kann seine Positionen wirkungsvoller einbringen. Das stärkt nicht nur die Rolle der Bundesregierung, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts insgesamt.

Wichtige Impulse und konkrete Fortschritte

Inhaltlich hat das BMDS bereits zentrale Themen vorangebracht. Besonders sichtbar ist das Engagement beim Netzausbau: Hier wurden früh gesetzliche Maßnahmen angestoßen und gleich zwei Modernisierungsagenden auf den Weg gebracht. Das klare politische Bekenntnis zeigt Wirkung.

Mit dem Deutschland-Stack verfolgt das Ministerium zudem einen neuen, vielversprechenden Ansatz für die Verwaltungsdigitalisierung. Ziel ist eine einheitliche digitale Infrastruktur, die Prozesse vereinfacht und skalierbar macht – ein entscheidender Schritt hin zu einer modernen, leistungsfähigen Verwaltung.

Weitere Initiativen wie die Entwicklung einer digitalen Identität, die Förderung von Künstlicher Intelligenz oder die Rechenzentrumsstrategie setzen wichtige Impulse für Innovation und digitale Souveränität. Gleichzeitig werden mit Pilotprojekten, etwa bei digitalen Unternehmensgründungen, bereits konkrete Verbesserungen getestet.

Aufbauphase als Chance nutzen

Ein Blick auf den Monitor Digitalpolitik zeigt: Mehr als die Hälfte der Vorhaben wurde bereits angestoßen. Das ist ein solides Signal für die Arbeitsfähigkeit des neuen Ministeriums. Gleichzeitig zeigt sich, dass einige Projekte noch Zeit brauchen, um ihre volle Wirkung zu entfalten. 53% der Vorhaben aus dem Monitor Digitalpolitik wurden inzwischen begonnen. 38% dagegen noch nicht. Die Regierung müsse hier mehr Tempo machen, sagt Vogt-Hohenlinde, sonst würden bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode weniger als die Hälfte der Vorhaben abgeschlossen sein.

Jetzt Tempo aufnehmen und Wirkung entfalten

Die kommenden Monate sind entscheidend. Es geht darum, die zahlreichen angestoßenen Initiativen konsequent in die Umsetzung zu bringen und ihre Wirkung sichtbar zu machen. Der politische Wille ist da, die strategischen Leitplanken sind gesetzt, nun muss die Umsetzung erfolgen, damit die Wirkung mehr und mehr im Leben der Bürgerinnen und Bürger ankommt.

Das BMDS hat in seinem ersten Jahr gezeigt, dass es gestalten kann – jetzt gilt es, diese Stärke in konkrete Ergebnisse zu übersetzen. Wenn es gelingt, das Tempo zu erhöhen und die begonnenen Projekte konsequent voranzutreiben, wird das Ministerium zu einem entscheidenden Treiber der digitalen Transformation in Deutschland.

Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten

Die Richtung stimmt. Das erste Jahr war ein wichtiger Auftakt mit einem klaren Ziel: Deutschland digital leistungsfähiger und zukunftssicher zu machen. Dieser Weg muss nun entschlossen weiterverfolgt werden.

Als Plattform für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors unterstützt die Smart Country Convention diesen Prozess aktiv. Denn klar ist: Die Digitalisierung gelingt nur gemeinsam – mit Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft – vom 13. – 15. Oktober 2026 auf der SCCON in Berlin.

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