Von Hitzewelle bis Hochwasser: Wie Digitalisierung Kommunen resilient macht
Hitze, Starkregen und Co. fordern Städte und Regionen heraus. Diese Beiträge der Smart Country Convention zeigen, wie KI, GeoAI und digitale Zwillinge Kommunen krisenfester machen.

Immer häufiger sind Städte von Hochwasser betroffen. Quelle: Pexels
Die nächste Hitzewelle in Europa steht bevor. Extremwetterereignisse wie Hitze, Starkregen oder Hochwasser stellen Städte und Regionen zunehmend vor neue Herausforderungen. Gefragt sind vorausschauende Strategien, resiliente Infrastrukturen und digitale Lösungen, die dabei helfen, schneller und fundierter zu handeln. Wie können Kommunen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um widerstandsfähiger zu werden? Welche Best Practices gibt es bereits?
Auf den Bühnen der Smart Country Convention wurden diese und viele weitere Fragen bereits intensiv diskutiert. Wir haben die spannendsten Vorträge in unserem Blog für Sie zusammengetragen.
GeoAI und Digitale Zwillinge
Auf der Forum Stage der Smart Country Convention 2025 zeigten Sebastian Pache (Esri Deutschland GmbH), Dr. Beate Ginzel (Stadt Leipzig), Mirko Mühlpfort (Stadt Leipzig) und Sascha Tegtmeyer (Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung) wie Geodaten smarte Städte und Regionen schaffen.
Krisenfeste Kommunen
Ob Unwetter, Stromausfälle oder Waldbrände – Kommunen stehen immer häufiger vor komplexen Krisenszenarien. Doch wie können Landkreise, Städte und Gemeinden mithilfe digitaler Technologien schneller handeln, klüger koordinieren und ihre Bürgerinnen und Bürger besser schützen? Diese Fragen diskutiert der Deutsche Landkreistag in einer Panel-Runde auf der #SCCON25.
KI-gestütztes Echtzeit Mikroklimamodell
Die Smart City Mannheim stellte im vergangenen Jahr ihr hochmodernes, KI-gestütztes Echtzeit-Mikroklimamodell vor – ein zukunftsweisendes Projekt, das neue Maßstäbe in der urbanen Klimaanalyse setzt. Über 500 Messpunkte liefern eine fundierte Entscheidungsgrundlage für eine vorausschauende und klimaresiliente Stadtplanung. Das Modell befähigt uns nicht nur dazu, kritische Belastungspunkte wie urbane Hitzeinseln frühzeitig zu erkennen, sondern eröffnet auch neue Perspektiven im Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels.
ADUCAT – Datenraum für urbane Klimaanpassung und sozioökologische Transformation
ADUCAT verbindet Satellitendaten mit KI und Machine Learning, um datenbasierte Lösungen für urbane Herausforderungen zu entwickeln. Schwerpunkte sind Infrastruktursicherheit, Grünraumüberwachung und hochauflösende Temperaturprognosen. Verankert in der Digitalen Agenda Wien und der Smart Klima City Strategy zeigt das Projekt auf der #SCCON25, wie innovative Technologien direkt in Planung und Entscheidungsfindung für resiliente, nachhaltige Städte einfließen können.
Umwelt effizient verwalten
Alexander Balas Leitung (Berlin Recycling GmbH), Annette Brunsmeier (Fsas Technologies - a Fujitsu company), Rafal Hofmann (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg) und Prof. Dr. Tim Tiedemann (HAW Hamburg) diskutierten auf der Forum Stage der #SCCON25, wie KI als Werkzeug für Umweltprojekte von Städten, Ländern und Behörden genutzt werden kann.