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Smart Country News

Hackathon bringt digitalen Fortschritt direkt zum Einsatz

21. November 2018

Hackathon bringt digitalen Fortschritt direkt zum Einsatz

Beim Hackathon Smart Country{Hacks} hatten zwölf Teams 24 Stunden lang Zeit, Prototypen für Verwaltungen und öffentliche Dienstleistungen zu programmieren. Ziel war es, möglichst viele Ideen zu bündeln und erste konkrete Pläne zu erarbeiten. Unterstützt wurden die Hacker von Städten und Kommunen wie Freiburg, Norderstedt, Berlin und München, die sich einen Mehrwert für den Digitalisierungsprozess ihrer Verwaltung erhofften. Thematisch setzten sich die Teams mit den Themen Verkehrssicherheit, Umweltschutz und E-Governance auseinander.

Den Sonderpreis der Stadt Berlin erhielt das Team „Bruno“. Ihr Chatbot Bruno kommuniziert über eine Applikation mit dem Bürger und kann so unkompliziert Termine für den nächsten Besuch beim Bürgeramt ausmachen, ohne dass man über unnötig komplizierte Webtools nach einem freien Termin im nächsten Bürgeramt suchen muss. Die Stadt Freiburg zeichnete das Projekt City Matters aus, welches Feinstaubmessanlagen an Bussen des öffentlichen Nahverkehrs befestigen möchte. Die Daten der Box werden in eine digitale Cloud eingespeist, auf welche die Stadtverwaltung zugreifen kann. So erhält die Behörde einen Live-Bericht über die Feinstaubbelastung des gesamten Stadtgebiets.

Die Landeshauptstadt München zeichnete das Team TZBP aus. TZBP steht für Team Zeitlich Begrenztes Parkverbot. Mit der App des Projekts lässt sich via Augmented Reality die Stelle auswählen, für die man ein Parkverbot beantragen möchte. Der Antrag geht dann automatisch an den zuständigen Sachbearbeiter. Weiterhin warnt die App auch vor neuen Halteverboten in einer präferierten Region des Nutzers. Die Idee begeisterte nicht nur die Stadt München, sondern auch das Publikum (Publikumspreis) und die Jury (3. Platz). Der zweite Preis ging an das Projekt „My Index“, welches Nutzern über eine App schnellere Informationen zu Fragen an die Kommune bietet. Der erste Preis der Jury und der Challenge Preis der Stadt Norderstedt ging an das Projekt „Saftey First“. Dieses bietet Eltern die Möglichkeit, einen sicheren Schulweg für ihre Kinder zu finden. Die Software erkennt potentielle Gefahren wie Unfall-Hotspots oder mangelnde Beleuchtung.

Egal ob smarte Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr oder Sicherheit für Kinder – eine Erkenntnis zog sich bei allen Projekten durch: Digitalisierung kann nur mit Open Data funktionieren.